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| Reichelsheim in der Wetterau |
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Der Braunkohletagebau
Ein Blick in den Tagebau
Die Nachfolgende Bilderserie zeigt Einblicke in die Wetterauer Tagebaue der PREAG. Die Bilder sind in annähernd zeitlicher Folge geordnet, sofern sie sich den Tagebauabschnitten zuordnen ließen.

Im Tagebau Wölferheim-Süd arbeiten Anfang 1930 ein Eimerkettenbagger und ein Kabelbagger, ein weiterer kam 1932 aus dem Tagebau in Trais-Horloff hinzu...

Ein Bild aus dem Tagebauabschnitt I zwischen Wohnbach und Bellersheim. Hier ist noch ein Eimerkettenbagger (links oben im Bild) im Einsatz.

Mitte der 60er Jahre warb die PREAG mit Bildern wie diesem für den wirtschaftlichen Abbau der Braunkohle mit modernen Tagebaugroßgeräten, wie den LMG-Schaufelradbaggern.

Zweiter Abraumschnitt mit einem Schaufelradbagger im Tagbau I bei Obbornhofen. Den ersten Schnitt führte der Eimerkettenbagger durch (siehe Bild vorher).

Tagebau II/III: Schaufelradbagger im Hochschnitt (links) und im Tiefschnitt (rechts).

Größenvergleich: PREAG-Mitarbeiter vor der Raupenkette eines Bandwagens. Im Hintergrund verfüllt ein Absetzer den Tagebau.

Nicht sehr tief und damit wirtschaftlich gewinnbar lag die Braunkohle im Bereich der Tagebaue II/III zwischen Weckesheim und Heuchelheim.

Tagebau II/III bei Weckesheim. Täglich verändert der Tagebau sein Gesicht. Im Vordergrund wird von einem Schaufelradbagger Braunkohle abgebaut, im Hintergrund räumen zwei Schaufelradbagger das Deckgebirge ab.

Ein Blick in den Tagebau-Abschnitt II/III bei Heuchelheim. Im Hintergrund das "Kohlebähnchen" und ganz verschwommen das Kraftwerk Wölfersheim. Hier sieht man deutlich die drei Abbaustufen. Der Bagger rechts oben im Bild trägt den Mutterboden und die oberste Erdschicht ab, in der nächsten Stufe wird die Braunkohle freigelegt (Bagger nicht im Bild) und der Bagger im Vordergrund baut das freigelegte, ca. 9m mächtige Braunkohleflöz ab. Zum Transport des Abraumes und der Braunkohle wurden Förderbandanlagen mit einer Gesamtlänge von 12km vorgehalten.

Dieser Baum wuchs vor über 1 Million Jahren in der heutigen Wetterau...

Blick in den Tagebau-Abschnitt III bei Weckesheim, hier auf den Abraumschnitt der zweiten Sohle. Bis zu 40m tief liegt die Braunkohle in der Wetterau.

Ein Blick in den letzen Abschnitt des Tagebau VI bei Reichelsheim. Die letzte Braunkohle wird abgebaut, danach ist dieser Abschnitt ausgekohlt und auch der Bagger im Bild wird zum Tagebau VII ins benachbarte Weckesheim wechseln.

Der letzte Tagebau VII zwischen Weckesheim und Dorn-Assenheim. Auch hier kann man sehr schön die einzelnen Erdschichten bzw Abbaustufen erkennen. Rechts sieht man die freigelegte Braunkohle und das Transportband für die Braunkohle. Links und auf der Trasse im Hintergrund die Abraumbänder die den Abraum zum ausgekohlten Tagebau VI nach Reichelsheim transportierten.

Vier Schaufelradbagger waren zuletzt im Tagebau VII tätig. Blick auf die Strossenbänder und eine Bandübergabestation. Rechts im Bild der Ausleger eines Bandwagens, der zur flexibeleren Verteilung von Abraum und Kohle auf die Transportbänder eingesetzt wurde.

Im Tagebau VII wurde weniger Braunkohle abgebaut, als ursprünglich gemutet wurde.

Blick auf eine der Bandanlagen. Sehr schön sind die verschiedenen abgelagerten Erdschichten erkennbar.
Bilder:
- Bergbauverein Weckesheim
- Dieter Mößer
- PREAG "Der Strom fließt Nachts"
- Andreas Christopher "Der Hessische Braunkohlebergbau und seine Bahnen"
- Alexander Hitz
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Tagebau
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| Reichelsheim im Internet: www.AlexanderHitz.de |
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