Zwischen den Reichelsheimer Stadtteilen Weckesheim und Dorn-Assenheim entsteht aus dem letzten Wetterauer Braunkohletagebau, dem Abschnitt VII, der "Bergwerksee". Wie auf den Bildern zu erkennen ist, fehlen noch einige Kubikmeter Wasser, bis der See seinen maximalen Wasserstand erreicht haben wird.
An diesem Tagebaurestloch endete eine Jahrzehnte andauernde Bergbauära. In den Jahren 1988 bis 1991 wurden hier noch ca. 1,2 Mio.t Restbraunkohle (es wurde teilweise schon im Tiefbau Braunkohle gewonnen) gefördert. Nördlich des heutigen Sees wurden alle Tagebaugroßgeräte verschrottet. Drei Schaufelradbagger, drei Absetzer und etliche Kilometer Bandanlagen fanden hier ihr Ende.
In den nächsten Jahren wird die Stadt Reichelsheim im Rahmen des Projektes "Wetterauer Seenplatte" über die weitere Nutzung des Sees entscheiden. Erstellte Nutzungskonzepte sehen den 70 Hektar großen See zur Hälfte als Naturschutzgebiet und zur anderen Hälfte für den Wassersport vor:
Blick auf den Bergwerksee vom Reichelsheimer Stadtteil Dorn-Assenheim aus. 1991 wurde hier die letzte
Wetterauer Braunkohle gefördert. Der endgültige Wasserpegel ist noch lange nicht erreicht.
Blick auf den Bergwerksee im Sommer 2004. Links ist die Ortslage von Dorn-Assenheim zu erkennen,
die ersten Gebäude links im Bild sind die ehemaligen Tagebauanlagen am Ortsrand von Dorn-Assenheim
Markus Freitag hat für AlexanderHitz.de dieses 360°-Panorama des Bergwerksees (Tagebau VII) zu Verfügung gestellt.