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| Reichelsheim in der Wetterau |
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Der Braunkohletagebau
Die Absetzer

Absetzer verkippten den von Schaufelradbaggern gewonnenen Abraum auf der
Kippenseite des Tagebaus. Über Förderbänder wurde der Abraum transportiert.
Über einen sog. Bandschleifenwagen wurde der Abraum an den Absetzer übergeben.

Die Absetzer-Seite des Tagebau VI bei Reichelsheim. Drei Absetzer verfüllen den aus-
gekohlten Teil mit Abraum aus dem Tagebau VII zwischen Weckesheim und Dorn-
Assenheim. Vom Tagebau VI süd-westlich von Reichelsheim ist heute nichts mehr zu
sehen. Er wurde komplett aufgefüllt und rekultiviert. Zwischen Weckesheim und Dorn-
Assenheim bliebt ein Restloch, daß sich langsam mit Wasser füllt.

Bis zu 65m lang und 260 Tonnen schwer waren die Absetzer, die zum Versturz des
Abraumes eingesetzt wurden. Der Größenvergleich wird klar, wenn man die Person
links vor der Raupenkette beachtet. Teilweise saßen die Absetzer auch auf einem
Gleissystem (siehe Bild oben).

Die Absetzer wurden von LMG in Lübeck, sowie der Weserhütte in Bad Oeynhausen
gebaut. Im Bild ein Absetzer im Tagebau II/III bei Weckesheim.

Schienengebundener Absetzer mit integriertem Bandschleifenwagen.

Absetzer im Tagebau VI auf der obersten Sohle. Direkt hinter dem Absetzer liegt die
Ortslage von Reichelsheim. Der Tagebau "wandert" in Richtung Dorn-Assenheim.

Absetzer beim Auftragen von Mutterboden auf der ausgekohlten Seite des Tagebau VI
bei Reichelsheim.

Blick vom Absetzer auf das planierte aufgefüllte Gelände bei Reichelsheim. Im Hinter-
grund ist der Braunkohlebunker an der Landstraße Reichelsheim-Weckesheim zu sehen.
Bilder:
- Bergbauverein Weckesheim
- WZ-Buch "Über Tage"
- "Heuchelheim - Einblicke in die Geschichte"
- Alexander Hitz
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Tagebau
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| Reichelsheim im Internet: www.AlexanderHitz.de |
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