Reichelsheim in der Wetterau
 Reichelsheim in der Wetterau 

AlexanderHitz.de on tour

Rund um Rüdesheim

Das Rheingau mit dem "alten Vater Rhein" ist ein beliebtes Ausflugsziel in Hessen. Der Rhein bildet hier die Grenze zu Rheinland-Pfalz. Wir wollen die hessische Seite besuchen. Auf der B40 fahren wir von Wiesbaden in Richtung Rüdesheim. Links begleitet uns der Rhein, rechts oberhalb der Strasse erheben sich die Weinberge.

hansen.jpg Hier finden wir z.B. Schloß Johannisberg und Schloß Hansenberg. Schloß Hansenberg (Bild) werden viele Feuerwehrleute noch als Aussenstelle der Landesfeuerwehrschule bzw. Katastrophenschutzschule des Landes Hessen kennen. Im Jahr 2000 wurde diese Aussenstelle geschlossen. Lehrgänge auf diesem Schloß waren sehr begehrt, wegen der schönen Lage über dem Rhein. In den letzten Jahren wurde das Gelände saniert, entstanden ist daraus eine Internatsschule.

Wir fahren weiter nach Rüdesheim. Mit der Kabinenseilbahn fahren wir "über die Reben" hinauf zum Niederwalddenkmal. Von der Aussichtsplattform unter der Germania -Statue genießt man einen herrlichen Blick über den Rhein, ins Rheingau, nach Rheinhessen und zur Nahemündung bei Bingen.Das Niederwald-Denkmal wurde nach dem Ende des deutsch-französischen Krieges zur Erinnerung an die Gründung des Deutschen Reiches nach Entwürfen des Bildhauers Professor Dr. Johannes Schilling aus Dresden und des Architekten Professor Dr. Karl Weisbach in der Zeit von 1877 bis 1883 erbaut.

adler.jpg Wir besuchen die Adlerwarte direkt neben dem Niederwalddenkmal. Bussarde, Adler, Geier und andere Greifvögel haben hier Ihr zu Hause und präsentieren sich den Besuchern. Erstaunlich ist die Spannweite der Graukopfgeier, wenn sie in ihrem Gehege kurze Flüge unternehmen.

Über einen Rundwanderweg wandern wir durch die Weinberge zum "Naheblick" und genießen den herrlichen Ausblick ins Nahetal. Weiter führt uns der Weg zu der künstlichen Ruine "Rossel", auch hier können wir eine herrliche Aussicht über das Rheintal genießen. von hier aus sind es noch wenige Meter zur "Zauberhöhle", die Graf Karl-Maximilian von Ostein 1790 bis 96 erbauen ließ, um seinen Besuchern eine Überraschung in seinem Landschaftspark zu bieten. Er führte sie durch einen von Gestrüpp überwucherten 60 m langen Gang in den Rundbau, der heute als Schutzhütte dient. Man trat durch eine Tür, dann wurden die Fenster geöffnet und sah vor sich den Blick auf das schöne Rheintal. Der Zauber, dem die Besucher damals erlagen, gab dem Bau den Namen "Zauberhöhle". Der Blick ist heute größten Teils verwachsen, weil nach dem ersten Weltkrieg die regelmäßigen Ausforstungen unterblieben und dort inzwischen hochgewachsene Eichen stehen.

hoellenb.jpg Über das Jagdschloß Niederwald gelangen wird zur Sesselbahn, die uns nach Assmannshausen hinunter bringt. Während der "Talfahrt" können wir den "Assmannshäuser Höllenberg" bewundern, hier wächst Deutschlands bester Rotwein. Unten angekommen schlendern wir durch die Gässchen zum Rhein. Von hier aus fahren wir mit dem Personenschiff "Bingen" über Trechtingshausen und Bingen nach Rüdesheim zurück. Vorbei am Mäuseturm und am Binger Loch. Vom Schiff aus sieht es interessant aus, wie die Züge zwischen Rhein und den Rüdesheimer Häusern vorbeiziehen. Wir legen in Rüdesheim an, ein schöner Tag am Rhein geht zu Ende...

Weitere Infos: http://www.ruedesheim.de



Blick von der Kabinenseilbahn auf die Abtei St. Hildegard oberhalb von Rüdesheim


Herrlicher Ausblick auf den Rhein vom Niederwald-Denkmal aus.

Gut und gerne besucht wird das Niederwalddenkmal hoch über dem Rhein.

Fast 38m hoch ist das Denkmal aus dem 19. Jahrhundert.


Bussarde, Geier, Adler, Eulen und vieles mehr begeistern groß und klein.

Blick vom Aussichtspunkt "Nahe-Blick" über das Binger Loch ins Nahetal.


Das Binger Loch. Im Vordergrund ist die Fahrrinne des Rheines zu sehen.

Blick auf die Brücke des Passagierschiffs "Bingen" unterwegs nach Rüdesheim.


Mäuseturm: Nach einer Sage wurde hier Erzbischoff Hatto II. von Mäusen tot gebissen.

Rüdesheim: Blick in die enge Touristen- attraktion "Drosselgasse".
 Reichelsheim im Internet: www.AlexanderHitz.de