Reichelsheim in der Wetterau
 Reichelsheim in der Wetterau 

AlexanderHitz.de on tour

Erlebnisberkwerk Merkers

merkers.jpg Zwar befindet sich der Einfahrschacht des Erlebnisbergwerkes Merkers nicht mehr in Hessen, aber die unterirdischen Gänge des stillgelegten Kalibergwerkes führen bis unter Phillipstal und das liegt bekanntlich in Hessen.

Auf der Bundesautobahn A4 fährt man in Richtung Eisenach die Abfahrt "Friedewald" ab und von dort weiter in Richtung Phillipstal. Unterwegs kommt man an der großen Kalihalde vorbei, die man von der Autobahn aus schon sehen kann. Von hier aus sind es noch wenige Kilometer zu fahren, bis in das thüringische Merkers.

Im Bergwerk angekommen erhalten die Besucher zunächst an der Kasse ihre "Einfahrmarke", bevor es zu einer kleinen Einweisung geht. Echte schlagfertige Bergmänner erklären den Besuchern mit frechen Bergmannssprüchen, was sie erwartet. Von hier aus geht es zur Einkleidung, jeder Besucher bekommt einen Kittel und einen Helm, wer möchte kann sich eine "Geleucht" mitnehmen. Vor der Einfahrt auf 500m Teufe gibt jeder seine Einfahrmarke am Fahrstuhlschacht ab, so kann kontrolliert werden, wie viele Personen sich "Unter Tage" befinden.

fahrt.jpg Unter Tage beginnt bei Temperaturen von 25...28°C dann die eigentliche Führung auf einer Strecke von ca. 20km durch die verschiedenen Salz-Flöze in Teufen von bis zu 800m. Mit Klein-Lastern werden die Besucher durch die unterirdischen Gänge (rechts) zu den einzelnen Stationen der Führung transportiert. Alleine das ist schon ein Erlebnis für sich, wenn man im salzigen Fahrtwind auf der Ladefläche der Fahrzeuge sitzt.

Im Museum wird die Entwicklung des Salz-Abbaues anhand vieler teils noch funktionsfähigen historischen Gerätschaften vorgestellt. Auf der Karte des Bergwerks wird den Besuchern die Fahrtroute, sowie die einzelnen Stationen und die geographischen Gegebenheiten des Werra-Fulda-Kalireviers erläutert.

Die nächste Station ist der ehemalige Großbunker für Rohsalz, der die Besucher mit 250m Länge, 22m Breite und 14-17m Höhe ins Staunen versetzt. Hier steht "Alf", der größte jemals untertägig eingesetzte Schaufelradbagger der Welt. Eindrucksvoll ist das Klangbild, daß der Großbunker wiedergibt. So finden hier im "Größten Konzertsaal unter der Erdoberfläche" oft Konzerte der verschiedensten Musikrichtungen statt.

Im "Goldraum" wurden im zweiten Weltkrieg die Gold- und Devisenbestände der Deutschen Reichsbank, sowie umfangreiche Bestände der Berliner Museen eingelagert. Merkers geriet in das Licht der Öffentlichkeit, als die Amerikaner unter der Führung von General Eisenhower die Schätze auffanden. Eindruckvoll wird mit Bilder und "Requisiten" dokumentiert, was sich hier vor über 50 Jahren abspielte.

Höhepunkt der Führung ist der Besuch der Kristallbar mit der danebenliegenden erst 1980 entdeckten "Kristallgrotte" in 800m Teufe. Die zehn Meter hohe Grotte ist an Wänden und Decke von milchig weißen bis wasserklaren Steinsalzkristallen bedeckt, die einem Schatz aus 1001 Nacht entstammen könnten. Die Palette reicht vom Kristallrasen mit winzig kleinen Kristallen bis zu Einzelkristallen mit Kantenlängen von bis zu einem Meter. Ein Spiel aus Licht und Musik hinterlässt in jedem Besucher einen unvergesslichen Eindruck über diesen Naturschatz.

Weitere Infos: http://www.erlebnisbergwerk.de


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Eine Strecke von 20km legen die Besucher unter Tage zurück.
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Im Museum werden die unterschiedlichsten Salzarten vorgestellt.

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Vorführung eines elektrischen Bohrgerätes
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Der größte Schaufelradbagger "unter Tage" namens "ALF" steht im Salzbunker.

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...der heute Konzerten der verschiedensten Musikrichtungen dient.
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Im "Goldraum" werden die dunklen Zeiten des 2. Weltkrieges dokumentiert.

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Erfrischen können sich die Besucher in 800m Teufe an der "Kristallbar".
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Blick in die Kristallgrotte in 800m Teufe.

 Reichelsheim im Internet: www.AlexanderHitz.de