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| Reichelsheim in der Wetterau |
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AlexanderHitz.de on tour
Als Feuerwehrmann bin ich ab und zu auf der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel. Neben dem meist umfangreichen Lehrgangsprogramm besteht abends die Möglichkeit die Gegend um Kassel zu erkunden. Gerade wenn man wie ich aus dem südlichen Hessen kommt, lohnt es sich die Gegend um Kassel etwas zu erkunden. Hier ein paar Impressionen vom Hohen Meißner und Kassel. Vielleicht ein Anreiz für den ein oder anderen entweder mal einen Lehrgang auf der Landesfeuerwehrschule zu besuchen, oder aber während eines Lehrganges sich Kassel und die Umgegend mal anzusehen.
Hoher Meißner
Der Hohe Meißner ist ein bis zu 753m hohes Bergmassiv und damit die höchste Erhebung in Nordhessen. Er liegt östlich von Kassel. Abgesehen davon, daß man bei schönem Wetter eine herrliche Aussicht über Nordhessen sowie das Werratal bis zur Rhön hat, findet man hier auch die "Stinksteinwand", wenn man auf dem Weg zur 720m hohen Basaltkuppe "Kalbe" ist. An der Kalbe wurde von 1949 bis 1974 im Tagebau Braunkohle abgebaut. Früher wurde dort die Braunkohle untertage abgebaut. Das Besondere: Diese Braunkohle neigt zur Selbstentzündung. Bereits seit Jahrhunderten wurden dort immer wieder mehr oder minder starke Schwelbrände in den Flözen beobachtet, die sich an der Erdoberfläche durch Rauchaustritte und charakteristischen Brandgeruch bis zum heutigen Tage bemerkbar machen. Auch in jüngerer Zeit scheiterten sämtliche Versuche, diese Kohleflöze zu löschen. So riecht es hier an der "Stinksteinwand" sehr nach verbranntem oder verschmorten Gummi...
Weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Hoher_Meissner
Blick vom Plateau des Hohen Meißners in Richtung Südwesten. Im Hintergrund sind die Kaliberge bei Heringen zu erkennen.
Dieser Waldweg führt vom Plateau zur Kalbe. Hier nimmt man den stechenden Geruch der schwelenden Braunkohle war. Links des Weges befindet sich die "Stinksteinwand".
Blick auf die 720m hohe Basaltkuppe "Kalbe".
An der Kalbe wurde im Tagebau von 1949 bis 1974 Braunkohle abgebaut.
Kassel
Kassel ist die einzigste Großstadt in Nordhessen und nach Frankfurt und Wiesbaden die drittgrößte Stadt in Hessen.
Der Herkules gilt als das Wahrzeichen Kassels und befindet sich im Bergpark Wilhelmshöhe. Er ist von der Landesfeuerwehrschule aus sehr gut zu erreichen, da er nur etwas oberhalb der Schule auf dem östlichen Bergkamm des Habichtswald liegt. Eigentlich ist der Herkules eine Kupferstatue des antiken Herakles. Die Statue befindet sich an der Spitze einer steinernen Pyramide, die auf dem Oktogon, dem Riesenschloss steht. Heute versteht man unter Herkules nicht nur das Standbild, sondern das gesamte Bauwerk, welches Ausgangspunkt für die sommerlichen Wasserspiele im Bergpark ist. Es wurde in einer leichten, künstlich ausgeformten Mulde vom Karlsberg auf der westlichsten und zugleich höchstgelegenen Stelle (515 m) der Sichtachse Schloss Wilhelmshöhe-Herkules errichtet.
Weitere Infos: http://www.wilhelmshoehe.de
Blick vom der Landesfeuerwehrschule auf den Bismarckturm...
...und vom Bismarckturm auf die Landesfeuerwehrschule und Kassel.
Südlich von Kassel blickt man vom Bismarckturm auf das VW Ersatzteile-Werk in Baunatal.
Wahrzeichen Kassels: Der Herkules oberhalb von Schloß Wilhelmshöhe
Blick vom Herkules auf Schloß Wilhelmshöhe und Kassel
Die Löwenburg ist eine besondere Attraktion im Schloßpark Wilhelmshöhe: der Burghof dient an lauen Sommerabenden als Kulisse für romantische Musik.
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