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Reichelsheim in der Wetterau
 Reichelsheim in der Wetterau 

AlexanderHitz.de on tour

Hess. Braunkohle Bergbaumuseum (Teil2)

eingang.jpg Am 16.Mai 2004 wurde im nordhessischen Borken der Themenpark "Kohle & Energie" am westlichen Ortsrand von Borken eröffnet. Auf mehr als drei Hektar wird in einer geführten Dauerausstellung der Abbau der Braunkohle mit funktionsfähigem Schaufelrad- und Eimerkettenbagger, sowie der Abtransport von Kohle und Abraum mit der Bahn vermittelt. In einem kleinen Kraftwerk werden die Prozesse von der Anlieferung der Kohle bis hin zur Einspeisung des Stromes in das Leitungsnetz dargestellt. Viele funktionsfähige Geräte wie beispielsweise eine Kohlemühle oder eine Dampfturbine verdeutlichen die einzelnen Arbeitschritte. Imposant ist die Demonstration der Funktionsweise eines Zyklons, in dem die Braunkohle verheizt wurde. Umrahmt wird das Freilichtmuseum von Wasserläufen, Bergbauhalden, Großbildtafeln und historischen Filmsequenzen, die dem Besucher die Welt des Braunkohlebergbaues näher bringen. Durch die enge Verbundenheit mit dem Braunkohleabbau bringen die jeweiligen Führer die Besuchergruppen ganz besonders auf "Tuchfühlung" mit der bergbaulichen Lebenswelt. Es besteht weiterhin die Möglichkeit mit einer Schmalspurbahn durch das gesamte Ausstellungsgelände zu fahren. Das angegliederte Naturschutzinformationszentrum zeigt mit interaktiven Medien, Tieren und Pflanzen, wie aus den ehemaligen Tagebauen eine "Second-Hand-Landschaft" entsteht.
(Siehe auch "Hessisches Braunkohle Bergbaumuseum Teil1")

Braunkohle-Rundweg
Auf einer Länge von ca. 32 Kilometern zieht sich der Braunkohle-Rundweg in einzelnen Teilabschnitten rund um Borken. Der Rundweg verbindet 20 ehemalige Betriebe des Borkerner Reviers und kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad begangen werden. Der südliche Teil des Rundweges führt vorbei an der Gedenkstätte Stolzenbach, die an das schwere Grubenunglück am 1.Juni 1988 - bei dem 51 Bergleute ums Leben kamen - und alle im Borkener Braunkohlerevier verunglückten Kumpel erinnert. Diese öffentliche Gedenkstätte wurde auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Grube Stolzenbach errichtet.
(Übersichtskarte des Braunkohlerundweges)

Weitere Infos: http://www.braunkohle-bergbaumuseum.de


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Schaufelradbagger Nr.20 wurde kpl. restauriert und ist voll funktionsfähig. Er war zuletzt im Tagebau Zimmersrode im Einsatz.

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Eimerkettenbagger Nr.33 wartet noch auf seine Restaurierung; es fehlen die Sponsoren. Er war im Kohlebunker des Kraftwerks eingesetzt. Seine Eimerkette ist funktionsfähig.

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So wurden Kohle und Abraum transportiert: Links ein Abraumzug in 900mm-Spur, rechts ein Kohlezug in Normalspur unter dem Kohlebunker.

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In etwas kleinerer Form steht auch ein Kohlekraftwerk für die Besucher bereit. In ihm werden von der Verarbeitung der Braunkohle bis zum Einspeisen des Stromes in das Leitungsnetz alle Vorgänge gezeigt.

zyklon.jpg Beeindruckend ist im nachgebauten Kraftwerk die Demonstration der Funktionsweise eines Zyklons, wie er im Braunkohlekraftwerk Borken im Einsatz war. Das Verhalten wird mit "Disconebel" optisch verdeutlicht.


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Diese Rangierlok in Normalspur stammt aus den PREAG-Beständen des Kraftwerks in Wölferheim und wurde an das Museum in Borken übergeben.

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Braunkohle-Rundweg: Blick von Westen auf den Borkener See, den ehemaligen Tagebau Altenburg 4. (Anklicken zum vergößern)

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Blick über den Borkener See auf die 433m hohe Altenburg, die den Borkener Betrieben ihren Namen gab.

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Blick von Westen in den ehemaligen Tagebau Gombeth, der sich seit dem Einstellen der Sümpfung in 2004 langsam mit Wasser füllt. (Anklicken zum vergößern)

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Blick auf die Gedenkstätte bei Stolzenbach. Sie erinnert an das schwere Grubenunglück von 1988, bei dem 51 Bergleute ums Leben kamen.

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Gedenkstätte Stolzenbach: Was von weitem aussieht wie "nur Stein"...

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...entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Kunstwerk: In den Felsen sind viele Motive aus dem Borkener Braunkohlebergbau zu finden.


 Reichelsheim im Internet: www.AlexanderHitz.de 
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